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Das Verhütungspflaster

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Mit den hormonellen Verhütungspflastern stehen weitere interessante Alternativen in der Auswahl sicherer Verhütung zur Verfügung. Im Prinzip wirken sie ähnlich wie die Pille, nur dass die entprechenden Hormone hier direkt über die Haut in den Blutkreislauf aufgenommen werden und nicht wie die “Pillenhormone” erst über die Leber verstoffwechselt werden müssen.


Das Pflaster muss dabei jeweils für eine Woche aufgeklebt werden und muss dann erneuert werden. Nach drei Wochen folgt, wie gewohnt bei der Pille, eine Woche Pause, in der die Menstruation einsetzt.


Der Eisprung wird zuverlässig unterdrückt und die Sicherheit liegt mit einem Pearl-Index von 0,9 etwa im Bereich des NuvaRing®.


Die Vorteile sind ein gleichmäßiger Hormonspiegel über die gesamte Anwendungszeit, die tägliche Einnahme entfällt und die Wirkstoffaufnahme ist bei Magen-Darm-Erkrankungen unbeeinflusst.


Die Nachteile entprechen den möglichen hormonellen Nebenwirkungen der Pille. Darüber hinaus könnte sich das Pflaster vorzeitig unbemerkt von der Haut ablösen (Lt. Literaturangaben unter 2%).